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Inhalt

 Die aktuellen Themen sind:

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Oktober 2017

Einladung zur Geburtstags-Jubiläums-Aktion am 13. Oktober 2017

Die Aktion findet statt 
am Freitag, den 13.10.2017, um 15 Uhr
auf dem Marktplatz vorm Rathaus

Es gibt etwas zu sehen und Kaffee und Kuchen.

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Mai 2017

Christopher Street Day (CSD) in Düsseldorf
Freitag, 26. Mai – Sonntag, 28. Mai 2017

Erstmalig gab es einen gemeinsamen Stand der Fachstelle „Lesben beraten Lesben“ und der AWO Düsseldorf. Entsprechend waren Regenbogenfamilien Schwerpunktthema der Informationen und Aktionen.
Es gab z.B. eine Wurfbude, bei der  Intoleranz und Ausgrenzung, Diskriminierung und Vorurteile „aus der Welt geschaffen“ werden konnte. Auch mit dem Kinderschminken und der Kunstaktion „Bunt ist das neue Braun“ fühlten sich alle Altersgruppen angesprochen.

Schauen Sie selbst…

CSD 2017 in Düsseldorf CSD-2017 in Düsseldorf CSD-2017 in Düsseldorf CSD-2017 in Düsseldorf CSD-2017 in Düsseldorf

 

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Mai 2017

Campus CSD

Wie auch in den letzten Jahren, waren wir mit dem Fachbereich „Lesben beraten Lesben“ am Campus CSD 2017 der Heinrich-Heine-Universität mit einem Info-Stand vertreten.

Das Lesbenreferat der Uni hatte am 17. Mai 2017 zum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie die Düsseldorfer Lesben-, Schwulen- und Trans*-Initiativen eingeladen ihre Aktivitäten zu präsentieren.

Bei 36°C, strahlendem Sonnenschein, Musik und guter Laune haben wir Student*innen und Dozent*innen über aktuelle Informationen und Angebote der Frauenberatungsstelle auf dem Laufenden gehalten.

 

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Mai 2017

IFED 2017

Am Sonntag, den 07. Mai 2017, feierten wir zum 6. Mal den Internationalen Tag der Regenbogenfamilien in Düsseldorf mit dem „politischen Picknick im Park“.
Auf der Rheinwiese am Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) fanden sich auch dieses Jahr wieder etwa 60 Regenbogeneltern mit ihren Kindern im Alter von 3 Monaten bis 11 Jahren zusammen. Gemeinsam machten wir auf die Situation von Regenbogenfamilien aufmerksam und demonstrierten für gleiche Rechte in allen Familienformen.
An unserem Stand der Frauenberatungsstelle konnten sich Passant*innen über die rechtliche und gesellschaftliche Situation von Familien abseits der Heteronormativität, aber auch über allgemeine Veranstaltungen sowie Gruppenangebote für Lesben informieren.

Neben Spiel und Spaß wurde dieses Jahr ein Image-Film gedreht, in dem Eltern sowie ihre Kinder mit ihren Erfahrungen und Wünschen als Teil einer Regenbogenfamilie zu Wort kamen.
Der Film „Love makes a family“ ist ab sofort online anzuschauen unter vimeo.com.

Wir bedanken uns besonders bei Michaela Herbertz-Floßdorf für ihr unermüdliches Engagement und ihre Idee und die Realisierung des Films.

6. Internationaler Tag der Regenbogenfamilien in Düsseldorf 6. Internationaler Tag der Regenbogenfamilien in Düsseldorf 6. Internationaler Tag der Regenbogenfamilien in Düsseldorf 6. Internationaler Tag der Regenbogenfamilien in Düsseldorf 6. Internationaler Tag der Regenbogenfamilien in Düsseldorf

 

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April 2017

Düsseldorfer Familientreffen Lesbischer Mütter und ihrer Kinder - Regenbogenfamilie trifft Jugendamt

Der Leiter des Düsseldorfer Jugendamtes, Herr Johannes Horn, diskutierte fast 2 Stunden mit 28 lesbischen Müttern und einem schwulen Vater am Samstag, den 01. April 2017 über deren Probleme, Wünsche und Anregungen an das Jugendamt in Düsseldorf. Besonders die Themen Stiefkindadoption und Pflegekinder standen im Mittelpunkt. Wir, die Fachstelle „Lesben beraten Lesben“, und die AG Regenbogenfamilien des FORUM´S der Düsseldorfer Lesben-, schwulen- und trans*- Gruppen, sind in Düsseldorf unserem Ziel der Best-Practice Entwicklung (mit dem Schwerpunkt NRW) zur Unterstützung der Regenbogenfamilien durch das Jugendamt einen großen Schritt weitergekommen.

 

 

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Februar 2017

ONE BILLION RISING 2017

Auch dieses Jahr unterstützen wir von der Frauenberatungsstelle Düsseldorf aktiv „ONE BILLION RISING“.

Am Dienstag, den 14. Februar, um 18.00 Uhr wird auf dem Düsseldorfer Rathausplatz getanzt. Welche/welcher ein Banner begleiten möchte, kann schon im Vorfeld um 17.30 Uhr dort sein.

Weltweit werden wir an diesem Tag mit einer Milliarde Menschen tanzen und uns auf der ganzen Welt gemeinsam verbinden, um das Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg. Macht alle mit gegen Rassismus und Sexismus!

Nähere Informationen auch unter: www.facebook.com/OBRDuesseldorf

 

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Dezember 2016

Wir wünschen uns und allen einen friedlichen Jahresausklang
und einen guten Start ins Neue Jahr

Aus gegebenem Anlass sind wir diesmal im Rahmen des Sicherheitskonzeptes der Landeshauptstadt Düsseldorf eingebunden. Wir werden wieder gemeinsam mit dem Gleichstellungsbüro, dem Opferschutz der Polizei und diesmal auch der Ambulanz für Gewaltopfer einen Frauen-Security-Point eingerichtet haben.

Wir sind zu erreichen:
Persönlich
von 22.00 (Silvester) bis 03.00 Uhr (Neujahr) am Burgplatz 11,
telefonisch
von 22.00 Uhr (Silvester) bis 22 Uhr (Neujahr) unter 0211-68 68 54.

Alle Informationen zusammengefasst finden Sie
auf dieser Postkarte zum Ausdrucken und mitnehmen.

 

 

 

 

 

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November 2016

Nein heißt nein – Geändertes Sexualstrafrecht tritt am 10.11.2016 in Kraft

Lange haben wir gehofft, gekämpft, gestritten, gefordert und überzeugt – die Zeit war überreif!!!
Endlich ist es soweit: Im Juli hat der Bundestag die Reform des Sexualstrafrechts beschlossen. Der Bundesrat stimmte im September der Änderung zu. Mit der Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten und der Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist das Gesetz ab dem 10.11.2016 in Kraft.

Das ist ein toller Anlass zum Feiern!

Dazu laden wir am

Donnerstag, den 24.11.2016, von 18 bis 20 Uhr,

in die Räume der Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt ganz herzlich ein.

Der Vorabend des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen ist ein vortrefflicher Zeitpunkt, um auf diesen Meilenstein bei der Bekämpfung von sexualisierter Gewalt anzustoßen.

Bitte unbedingt bis zum 22.11.2016 Bescheid geben, ob Sie/Du dabei sein kannst

Hier lesen Sie die Einladung als pdf-Dokument

 

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September 2016

Auf Initiative der Frauenberatungsstelle in Kooperation mit ProMädchen machte lauf-stark fürs leben am 1.9.2016 in Düsseldorf Halt

Fahrrad mit lauf-stark-Flagge

Als Frauenberatungsstelle haben wir uns gemeinsam mit ProMädchen und weiteren Akteur*innen aus unterschiedlichen Unterstützungseinrichtungen von Katja Hornfeck dazu bewegen lassen, öffentlich ein Zeichen gegen sexualisierte und rituelle Gewalt zu setzen. Jene Gewalt, die im verborgenen bleiben soll, die sich nur schwer zu erkennen gibt und doch mitten unter uns ist.
Bei einem Imbiss und angeregten Gesprächen konnte die 10. Etappe bei wunderschönem Spätsommerwetter im Hof der Frauenberatungsstelle ausklingen.

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September 2016

Buchvorstellung: Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens

Buchtitel Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens

Im Sommer 2016 wurde endlich entschieden, dass die "Nein heißt Nein"-Regelung in das deutsche Sexual-Strafrecht aufgenommen wird.

Daran müsste jetzt eine gesellschaftliche Debatte anschließen, was sexuelle Selbstbestimmung und Konsens wirklich bedeuten (können) und wie wir sexuelle Grenzüberschreitungen nicht nur bestrafen, sondern grundsätzlich verhindern können.
Mit ihrem neuen Buch "Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens" liefert die Kulturwissenschaftlerin Mithu Sanyal die Grundlage für diese Debatte:

Von der Antike bis zu Gina-Lisa Lohfink schafft Dr. Sanyal einen Überblick über Feminismus und Foucault, King-Kong-Theorie und Köln, soziale Medien und Sexualgeschichte.

Freitag, 25.11. 2016 um 18.00 Uhr
Ort: Interventionsstelle der Frauenberatungsstelle Düsseldorf
Talstraße 22 – 24, 40217 Düsseldorf/Friedrichstadt
Moderation: Etta Hallenga, Frauenberatungsstelle Düsseldorf – Notruf für vergewaltigte Frauen
Eintritt frei, Spenden erwünscht

In Kooperation mit der Buchhandlung BiBaBuZe

Alle Menschen sind eingeladen

 

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Juli 2016

nebenan ist überall – lauf-stark fürs leben

Logo laufstark fürs leben„lauf-stark fürs leben“ ist ein Spendenlauf gegen sexualisierte Gewalt zugunsten der Renate Rennebach Stiftung für Opfer ritueller Gewalt. Er führt zwei Frauen zwischen dem 23.08.16 und dem 16.09.2016 von Frankfurt nach Hamburg. Als Tagesziele werden die jeweiligen Frauenberatungsstellen in den teilnehmenden Städten angelaufen.

Rituelle Gewalt ist eine schwere Form der Misshandlung von Kindern, zumeist Mädchen. Sie umfasst (sexualisierte) Gewalt und Ausbeutung, die den Betroffenen in organisierten Strukturen angetan wird.

Die Frauenberatungsstelle und die Mädchenberatungsstelle unterstützen Opfer ritueller Gewalt. Deshalb sind wir bei „lauf-stark fürs leben“ dabei.

„lauf-stark fürs leben“ wird am 01.09.2016 in Düsseldorf sein.

Wenn Sie auch dabei sein wollen, können Sie

  1. um 16 Uhr 8,5 km solidarisch mitlaufen oder radeln. Treffpunkt am Ernst-lange-Haus Fürstenbergstraße 16 in Hassels oder

  2. um 17 Uhr zu unserem zweiten Treffpunkt an der Ringelsweide Ecke Oberbilker Allee kommen, um die letzten Kilometer mitzugehen oder/und

  3. um 17.30 Uhr in der Frauenberatungsstelle, Talstraße 22 – 24, 40217 Düsseldorf, bei einem kleinen Imbiss diese Tagesetappe des Spendenlaufes ausklingen lassen.

Anmeldung zum Mitlaufen/-radeln erwünscht: katja@laufstarkfuersleben.de
Nähere Infos unter www.laufstarkfuersleben.de

frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. in Kooperation mit ProMädchen Mädchenhaus Düsseldorf e.V.

 

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Juli 2016

Nein heißt nein – Änderung des Sexualstrafrechts

Wir sind überglücklich und freuen uns im Namen vieler Frauen, dass das sexuelle Selbstbestimmungsrecht endlich im Strafrecht verankert ist. Heute ist – einstimmig – im Bundestag das neue Sexualstrafrecht verabschiedet worden. Es war ein langer, diskussionsreicher Weg dahin. Am Schluss ist nun unsere langjährige Forderung „Nein heißt Nein“ weitestgehend erfüllt worden.

Diese Reform stellt einen deutlichen Paradigmenwechsel dar. Nicht mehr eine Nötigung ist Voraussetzung für die Strafbarkeit eines sexuellen Übergriffs, sondern entscheidend ist der Wille der Betroffenen. ...

Lesen Sie hier die ganze Pressemitteilung (pdf)

 

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Juli 2016

Rückblick auf die Fachtagung Loverboy-Methode

Täglich landen junge Frauen und Mädchen in Händen sogenannter Loverboys, die ihnen die große Liebe vorspielen. Diese täuschen darüber hinweg, dass sie nichts anderes als Zuhälter und berechnende Menschenhändler sind. Nur durch gesellschaftliche, professionelle und vielfältige Unterstützung kann sowohl dieses Phänomen bekämpft werden, als auch den Betroffenen geholfen werden.

Am 21. Juni 2016 fand, veranstaltet von der Elterninitiative für Loverboy-Opfer und der frauenberatungsstelle düsseldorf, ein erfolgreicher Fachtag zum Thema Loverboy-Methode statt. Weit über 100 Fachkräfte aus unterschiedlichen Berufsfeldern und aus dem gesamten Bundesgebiet füllten die Aula der Städtischen Gemeinschaftshauptschule, GHS Benrath, an der Melanchthonstraße gut aus. Gleich zu Anfang gelang es mit dem Theaterprojekt Getäuscht – interaktives Theater zum Thema „Loverboys“ – von dem Forumtheater inszene e.V. aus Köln allen Anwesenden einen ergreifenden Eindruck von der Thematik zu vermitteln. Mit regem Interesse folgte das Publikum dann den Fachvorträgen und nahm ebenso aktiv an der anschließenden Diskussion teil. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit der Ausstellung Menschenhandel-Situation, Rechte und Unterstützung in Deutschland von KOK e.V. 

Hier finden Sie die Vorträge der Referent*innen zum Downloaden
Das Copyright für die Vorträge verbleibt bei der/m jeweiligen Referent*in!

 

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Juni 2016

CSD 2016 in Düsseldorf

Die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. war in diesem Jahr wieder mit dem Arbeitsbereich „Lesben beraten Lesben“ aktiv auf dem CSD vertreten. Mit dem Projekt „Regenbogenfamilien Düsseldorf“ waren wir bei der Demo mit einer eigenen Fußgruppe präsent, um auf die immer noch schwierige rechtliche Situation der Regenbogenfamilien aufmerksam zu machen. Das ganze Wochenende vom 27. – 29.05.16 war unser Stand auf dem Fest ein bunter, lebendiger Treffpunkt, an dem diskutiert, informiert und viel gelacht wurde. Wir bedanken uns bei den vielen aktiven Helferinnen*.

CSD 2016 in Düsseldorf CSD-2016 in Düsseldorf CSD-2016 in Düsseldorf CSD-2016 in Düsseldorf CSD-2016 in Düsseldorf

 

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Juni 2016

Campus CSD 2016

Auch in diesem Jahr war die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. mit ihrem Arbeitsbereich „Lesben beraten Lesben“ auf dem Campus CSD (Christopher-Street-Day) der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf vertreten. Neben spannenden Reden und bei strahlendem Sonnenschein haben viele Studierende und Dozierende auch unsere Informationsstände besucht.

Campus CSD 2016 in Düsseldorf

 

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Mai 2016

5. International Family Equality Day 

Am Sonntag, den 1. Mai 2016, fand zum 5. Mal in Düsseldorf der International Family Equality Day statt. An der Rheinpromenade, in der Nähe des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW kamen ca. 50 Lesben, 6 Schwule und rund 20 Kinder im Alter von 2 Monaten bis 12 Jahren zu einem politischen Picknick zusammen, um für die politische Gleichstellung von Regenbogenfamilien zu demonstrieren. Wie auch in den Jahren davor hisste das Ministerium erfreulicherweise die Regenbogenfahne, um die Regenbogenfamilien zu unterstützen. Sogar das Wetter spielte mit: Sonne satt! Mit dem Stand der Frauenberatungsstelle informierten wir Passant_innen über rechtliche und gesellschaftliche Schwierigkeiten von Regenbogenfamilien und alternativen Familienkonzepten.
Unter dem Motto „Regenbogen“ stand die Kinderolympiade. Hier konnten die Kinder unter anderem mit bunten Kegeln spielen und Murmeln im regenbogenfarbenen Sand suchen, während die Eltern beim geselligen Zusammensitzen über politische Forderungen diskutierten.

International Family Equality Day International Family Equality Day International Family Equality Day International Family Equality Day International Family Equality Day

 

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Februar 2016

Rosenmontagszug in Düsseldorf - wir machen Sturm gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen!

Rosenmontagszug Rosenmontagszug Rosenmontagszug Rosenmontag

 

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Februar 2016

Stellungnahme zum Thema Sicherheit für Frauen im öffentlichem Raum

Seit Januar, seit den sexualisierten Übergriffen von Männern an Frauen in der Silvesternacht u.a. in Köln und Düsseldorf, ist das Thema Sicherheit von Frauen im öffentlichem Raum tagtäglich in den Medien, in der derzeitigen Berichterstattung.

Mit dem Stichwort „Köln“ werden inzwischen mehrere Themenkomplexe bezeichnet. Da haben wir zunächst die sexualisierten Übergriffe auf Frauen. Handelte es sich um einen verabredeten, gezielten, flashmobartigen Angriff in Köln und vielleicht sogar anderswo oder hat sich die Situation „hochgeschaukelt“? Gibt es eine neue Dimension von Gewalt gegen Frauen oder war es eine normale öffentliche Feier mit der bekannten alltäglichen Anmache, die zumindest in Köln aus dem Ruder gelaufen ist?

Wir haben inzwischen aus allen möglichen Ecken, von jedem Sender, in allen Printmedien und von diversen sogenannten Expertinnen und Experten Informationen, Analysen und Meinungen dazu erhalten. Jeder noch so kleine Hinweis führt zu wilderen Spekulationen, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. ...

Lesen Sie die gesamte Stellungnahme in diesem pdf-Dokument

 

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Februar 2016

Godela Linde: Basta!
Gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.
Ratgeber und Rechtsberatung, PapyRossa Verlag, Köln 2015

Buchtitel Basta!Auch wenn aktuell über besseren Schutz für Frauen „draußen“ viel debattiert wird, ist das Thema dieses Buches genauso wichtig. Nach der EU-Studie von 2014 haben bis zu 55 Prozent der befragten Frauen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt. Noch immer schämen sich die Opfer und schweigen über das u.U. traumatisierende Erleben. Das Antidiskriminierungsgesetz (AGG, 2006) ist unter Betroffenen sowie Betriebs- und Geschäftsleitungen kaum bekannt.

Anhand vieler Beispiele zeigt die Autorin klare Wege, was gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz hilft. Ein Muss für alle Frauen und Männer, die mit dem Thema konfrontiert sind, vor allem auch für ArbeitgeberInnen! Mitgeliefert werden praxisnahe Handlungsmöglichkeiten sowie ein auch für Laien leicht lesbares ausführliches Rechtslexikon mit Gesetzestexten und entsprechenden Urteilen.

Einfach lesenswert!

Buchempfehlung von Etta Hallenga, frauenberatungsstelle düsseldorf e.V.,
Januar 2016

 

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Oktober 2015

Einweihung der neuen Räume in der Talstraße

Am 25. September haben wir die Räume in der Talstraße mit viel Frauenpower, feministischer Energie, multikultureller Weiblichkeit, femininer Besinnlichkeit, damenhafter Anmut, Hexenzauber, butchiger Tatkraft, mädchenhafter Lebensfreude, blaustrümpfiger Klugheit, feenhafter Leichtigkeit und allem anderen, was uns Frauen ausmacht, gefüllt.
Es gab leckeres Essen, köstliche Getränke, nette Spiele, schöne Gespräche und ein eindrückliches Ritual.

Einweihung der neuen Räume Einweihung der neuen Räume Einweihung der neuen Räume Einweihung der neuen Räume Einweihung der neuen Räume Einweihung der neuen Räume Einweihung der neuen Räume Einweihung der neuen Räume

 

 

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 9:30–15:30 Uhr

Fachtagung für pädagogische Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, Jugendverbandsarbeit, ErzieherInnen, Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und –therapeuten, Fachkräfte der Polizei und Justiz

Sexuell übergriffiges Verhalten – Vorbeugen, Erkennen, kompetent Handeln
(in Institutionen)

Pädagogische Fachkräfte haben nicht selten mit Kindern und Jugendlichen zu tun, die sexuell missbraucht werden. Zudem werden sie oft mit Grenzverletzungen in der eigenen Einrichtung konfrontiert, denn Missbrauch findet nicht nur im familiären Rahmen, sondern auch im sozialen Umfeld, in staatlichen Institutionen und unter Kindern und Jugendlichen statt.

Dieser Fachtag bietet Informationen, Diskussionsmöglichkeiten und Handlungsstrategien, um einen eigenen institutionellen Rahmen zum Schutz er Kinder und Jugendlichen gestalten zu können. Denn nur Wissen hilft, um für Kinder und Jugendliche in der Schule, den Kindertagesstätten und Jugendhilfeeinrichtungen einen sicheren Ort zu schaffen.

Folgende Fragen sollen unter anderem besprochen werden:

Tagungsgebühren:
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.
Wegen begrenzter Teilnahmeplätze ist eine Anmeldung erforderlich, eine Bestätigung der Anmeldung erfolgt nicht.

Anmeldung und weitere Infos finden Sie in unserem Flyer:

Download: Fachtag sexualisierte Gewalt 2015.pdf

 

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Oktober 2015

Nein heißt Nein – Ihre Stimme jetzt!
Bitte unterstützen auch Sie diese Online-Petition

Nein heißt Nein – Schaffen Sie ein modernes Sexualstrafrecht.

Noch immer sind in Deutschland sexuelle Handlungen allein gegen den Willen einer Person nicht strafbar. Unterstützen Sie deshalb unsere Forderung nach einem modernen Sexualstrafrecht, in dem alle nicht-einverständlichen sexuellen Handlungen unter Strafe stehen.

Bitte unterschreiben Sie dafür die Petition und verbreiten Sie diese weiter.
Jede Stimme zählt!


www.change.org/neinheisstnein

 

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Mai 2015

Christopher-Street-Day (CSD), Freitag 22. Mai – Montag 25. Mai 2015

Christopher-Street-Day 2015 Christopher-Street-Day 2015 Christopher-Street-Day 2015 Christopher-Street-Day 2015   . . .

Auch dieses Jahr war die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. mit dem Arbeitsbereich „Lesben beraten Lesben“ aktiv auf dem Düsseldorfer CSD vertreten. Unser Schwerpunkt bei der Parade und am Infostand war das Thema „Lesben und Kinderwunsch, Regenbogenfamilien“.

Ganz herzlichen Dank an die vielen Helferinnen, die das mit möglich gemacht haben.

 

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Mai 2015

Internationaler Tag der Regenbogenfamilien Sonntag, 3. Mai 2015

Zum 3. Mal machten in Düsseldorf im Rahmen des International Family Equality Days insgesamt 40 Lesben und 4 Schwule mit ihren 20 Kindern deutlich, dass sie Familie leben und als solche rechtlich und gesellschaftlich anerkannt werden müssen. In unmittelbarer Nähre zum Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW fanden Politisches und Privates zusammen. Es blieb trotz des schlechten Wetters ebenso Zeit für ein geselliges Beisammensein mit Aussicht auf den Rhein, wie für politische Forderungen. Passanten und Passantinnen konnten sich über die rechtlichen und gesellschaftlichen Schwierigkeiten von Regenbogenfamilien und alternativen Familienkonzepten informieren. Erfreulicherweise hisste das Ministerium zur Unterstützung erneut eine große Regenbogenfahne.

Bei dem „Politischem Picknick im Park“ erfreuten sich die gegen Wind und Wetter geschützten Kinder an den Spielen der Kinder-Olympiade mit anschließender Siegerehrung.

 

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Februar 2015

Beratung zum „Fonds sexueller Missbrauch“

Frauen und Männer, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexualisierte Gewalt in der Familie erlebt haben und bis zum heutigen Tage unter den Folgen leiden, können seit Mai 2013 finanzielle Unterstützung durch den von der Bundesregierung eingerichteten „Fonds sexueller Missbrauch“ beantragen.
Mit diesem Geld, können Therapien, Sachleistungen und Hilfsmittel bezahlt werden, die die Lebenslage von Betroffenen verbessern sollen. Das Besondere hierbei ist, dass genau solche Unterstützungsangebote bezahlt werden, die von anderen Leistungsträgern (z.B. den Krankenkassen) nicht oder nicht mehr übernommen werden.
Zur Website www.fonds-missbrauch.de.
Frauen, die Gelder für Therapien, Sachleistungen oder Hilfsmittel beim “Fonds sexueller Missbrauch“ beantragen möchten, können sich bei der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. kostenlos beraten lassen.

 

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Dezember 2014

Jede VerGEWALTigung muss strafbar! sein

 

Mit der Forderung "Jede VerGEWALTigung muss strafbar sein!" haben wir eine Postkartenaktion gestartet. Die Postkarten sollen aktuell an den Bundesjustizminister Maas geschickt werden, der den Auftrag hat zu prüfen, ob das deutsche Sexualstrafrecht den menschenrechtlichen Forderungen der sog. Istanbul-Konvention entspricht. Wir sehen, dass eine Änderung längst überfällig und unumgänglich ist und fordern diese ein.

 

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Dezember 2014

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 25.11.2014

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Am diesjährigen internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen haben wir – gemeinsam mit Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke, dem städtischen Gleichstellungsbüro, dem Frauenforum und vielen anderen – erstmalig vor dem Düsseldorfer Rathaus die Terre-des-Femmes-Fahne gehisst. Schwerpunktmäßig wurde die dringend notwendige Änderung des § 177 StGB eingefordert: Jede VerGEWALTigung muss strafbar sein! Mit Blaskapelle und bei bestem Wetter war die Aktion eindrücklich, berührend und mehr als gelungen.

In einer konzertierten Aktion ging es danach durch die Stadt bis zur Frauenberatungsstelle auf der Ackerstraße, wo ebenfalls die Fahne gehisst ist. Ausgestattet mit Hinweisschildern und Postkarten erreichten wir so eine große Anzahl von Menschen mit unserer Forderung und konnten auch noch einige Unterschriften gesammelt werden.

 

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September 2014

„Gewalt – Schutz geht vor“
Einladung zur bunten Aktion am 11.09.2014

Am Donnerstag, den 11.09.2014 in der Zeit von 11.30 – 14.00 Uhr werden wir in einer bunten Aktion vor dem Landtag die Einhaltung und Umsetzung des Koalitionsvertrages fordern unter dem Motto „Gewalt – Schutz geht vor“. Frau Ministerin Steffens hat ebenso wie viele Abgeordnete ihr Kommen zugesagt. Wir von der Frauenberatungsstelle Düsseldorf beteiligen uns aktiv an der Aktion und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Forderungen durch Weitersagen und Ihr Kommen unterstützen.

Einladung und Hintergrundinfos als pdf-Download

 

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Mai 2014

CSD Düsseldorf, Freitag 30. Mai – Sonntag 1. Juni 2014

Auch dieses Jahr war die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. mit dem Arbeitsbereich „Lesben beraten Lesben“ aktiv auf dem CSD vertreten. Unser Schwerpunkt bei der Parade und am Infostand war das Thema „Lesben und Kinderwunsch, Regenbogenfamilien“. Ganz herzlichen Dank an die vielen Helferinnen, die das mit möglich gemacht haben.

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Übersicht

Mai 2014

Aktion: Kein Raum für sexuellen Missbrauch

Auch in diesem Jahr setzten 30 Mädchen und Frauen zwischen 11 und 70 Jahren am Donnerstag, den 8. Mai 2014 vor dem Düsseldorfer Rathaus ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen. Die Aktion war angelehnt an die Bundesweite Kampagne des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Missbrauchs. Diese macht darauf aufmerksam, dass es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, Kinder und Jugendliche an allen Orten vor sexuellem Missbrauch zu schützen.
Die Aktion, organisiert von der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. und Pro Mädchen-Mädchenhaus Düsseldorf e.V., war auch ein Aufruf an die Politik, bestehende Unterstützungsangebote abzusichern und auszubauen sowie Präventionsmaßnahmen zu fördern. Wir danken allen Teilnehmenden, die sich trotz Regens für diese Aktion engagierten.

Den Frauen der Rythm of Resistance-Gruppe ein besonderer Dank für ihre musikalische Unterstützung.

Symbol dieser Kampagne ist ein weißes X. Dieses wurde von jeder Teilnehmerin in einem weißen Anzug dargestellt.

 

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Mai 2014

Internationaler Tag der Regenbogenfamilien Sonntag, 4. Mai 2014

Zum 2. Mal machten in Düsseldorf im Rahmen des International Family Equality Days insgesamt 60 Lesben und 2 Schwule mit ihren 20 Kindern deutlich, dass sie Familie leben und als solche rechtlich und gesellschaftlich anerkannt werden müssen. In unmittelbarer Nähe des NRW-Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) fanden Politisches und Privates zusammen. Es blieb ebenso Zeit für ein gemeinsames Picknick bei som-merlichem Wetter mit Aussicht auf den Rhein wie für politische Forderungen. Passanten konnten sich über die rechtlichen Schwierigkeiten von Regenbogenfamilien und alternative Familienkonzepte informieren. Erfreulicherweise hisste das Ministerium zur Unterstützung eine große Regenbogenfahne.

Bei dem „Politische Picknick im Park“ erfreuten sich die Kinder am Wäscheaufhängen um die Wette, an unserem Malwettbewerb und dem Basteln eigener Familienwappen.

Übersicht

Januar 2014

ONE BILLION RISING – Am 14. Februar 2014 lassen wir die Erde beben!

Düsseldorfer Frauen und Männer werden sich auch in diesem Jahr wieder mit AktivistInnen in aller Welt zu ONE BILLION RISING vereinigen, einer weltweiten Bewegung mit dem Ziel, die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden.

STEHT AUF - STREIKT - TANZT

Ihr wollt mit uns gemeinsam tanzen für Mädchen- und Frauenrechte weltweit?
Termine zum Einstimmen und Einüben des Tanzes:
Wann?
08.01.2014 und 04.02.2014 um 18.30 Uhr
Wo?
ProMädchen - Mädchenhaus Düsseldorf e.V.

Mädchentreff Leyla
Corneliusstr. 59
40215 Düsseldorf

Weitere Informationen: ONE BILLION RISING Deutschland, www.onebillionrising.de

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Oktober 2013

18. Oktober 2013 – Europaweiter Tag gegen Menschenhandel

Am 18. Oktober 2013 findet zum siebten Mal der europaweite Tag gegen Menschenhandel statt.

Von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, soll der Tag diese Art moderner Sklaverei in den Mittelpunkt rücken und die Öffentlichkeit für die Problematik sensibilisieren. Laut des ersten Berichtes über Menschenhandel der EU- Kommission von April 2013, stiegen die Zahlen der Opfer im Zeitraum 2008 - 2010 um 18 %. In den drei Jahren gab es insgesamt ca. 24.000 Opfer von Menschenhandel in der EU. Die meisten von ihnen sind Frauen und Kinder. ...

Lesen Sie die ganze Pressemitteilung in diesem pdf

 

 
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Oktober 2013

Am 11.10.2013 – 25jähriger Coming Out-Tag

Am 11.10.2013 – zum 25jährigen Coming Out-Tag – beteiligte sich die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. an der Aktion der NRW Kampagne „Anders und gleich- Nur Respekt Wirkt“ gegen Homo- und Transphobie. Vor 30 Jahren wurde bereits die erste Coming Out Gruppe in der Frauenberatungsstelle angeboten. Aufgrund des großen Bedarf gibt es seitdem regelmäßig Unterstützung zum Coming Out im Arbeitsbereich Lesben beraten Lesben.

Rote Herz-Luftballons stiegen – befreit, unbeschwert und friedlich – in den Himmel. Diese „Leichtigkeit“ soll ein Gegengewicht zu den immer noch bestehenden diskriminierenden Schwierigkeit beim Coming Out bilden.

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Übersicht

September 2013

Regenbogenfamilien zum ersten Mal auf dem Weltkindertag in Düsseldorf vertreten

Regenbogenfamilien auf WeltkindertagAm Sonntag, den 15. September 2013 war die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. mit einem Info-Stand zum Thema Regenbogenfamilien  auf dem Fest zum Weltkindertag an der Rheinpromenade vertreten. Als Mitgliedsgruppe der LAG Lesben in NRW standen wir in der „Paritätischen Meile“.

Zum ersten Mal gestaltete die AG Regenbogen dort das Kinder-Bastelprogramm „ Wir basteln unser Familienwappen“, was  von vielen Kindern und Familien mit Begeisterung aufgenommen wurde.

Übersicht

September 2013

Der Düsseldorfer Lesbenchor Melodykes singt für die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V.

Lesbenchor Melodykes singt für frauenberatungsstelle düsseldorf e.V.Am 28. August feierte der dm-Drogerie-Markt in ganz Deutschland "Vier Jahrzehnte dm" – unter anderem mit einer großen Singwette in Kooperation mit dem DCV (Deutscher Chor Verband).
Die DM-Filiale am Wehrhahn 36 in Düsseldorf hatte die Melodykes zu diesem Ereignis engagiert.

Bei der Wahl der sozialen Einrichtung, an die eine Geburtstags-Spende in Höhe von 400 € anlässlich des Jubiläums ausgeschüttet werden sollte, haben sich die Melodykes begeistert für die frauenberatungsstelle düsseldorf e. V. eingesetzt.
Lustig trällernd wurde diese nach dem Ständchen überreicht.

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September 2013

„Kein Raum für sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen“

Am 5.09.2013 fand um 17.Uhr vor dem Carsch-Haus eine Aktion zum Thema „Kein Raum für sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen“ in Anlehnung an die Bundesweite Kampagne „ Kein Raum für Missbrauch“ des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Missbrauchs statt.

Dreißig Mädchen und Frauen im Alter zwischen 11 und 70 Jahren setzten ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt.

Ziel der Aktion war es die Thematik aus den dunklen Ecken heraus ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen. Hinschauen statt wegschauen war die Devise. Damit dies umgesetzt werden kann, wurde die Politik aufgefordert, Schutzkonzepte zur Verfügung zu stellen, die dazu beitragen Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, sicher zu gestalten. Ebenso im Fokus stand die Aufforderung bestehende Unterstützungseinrichtungen für Betroffene finanziell abzusichern und auszubauen.

Organisiert wurde die Aktion von der Frauenberatungsstelle und Pro Mädchen – Mädchenhaus Düsseldorf.

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Übersicht

Juni 2013

CSD 2013

Dieses Jahr war die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V., der Arbeitsbereich „Lesben beraten Lesben“, in Kooperation mit dem Frauen-/Lesbensportverein „Weiberkram e.V.“ mit einem Stand auf dem CSD Düsseldorf vertreten. Am Sa./So. 18./19.05.2013 war hier wieder ein bunter, lebendiger Treffpunkt, an dem diskutiert, informiert und viel gelacht wurde.

Der Themenschwerpunkt „Lesbische Regenbogenfamilien“ passte gut in das diesjährige Motto „Generations of love“. Für die Kinder der Regenbogenfamilien gab es Bastelaktionen. Begeistert malten sie das ganz spezielle Familienwappen oder Regenbogenflaggen auf Stoff, oder ließen sich Regenbogen und bunte Tiergesichter schminken.

Beim Bühnentalk am Samstag beantwortete Eva Bujny Fragen zum Thema Diskriminierung von Lesben mit Kinderwunsch. Auch am Sonntag waren wir bei strahlendem Sonnenschein auf der Parade vertreten und verteilten Flugblätter mit Forderungen zur rechtlichen Gleichstellung.

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Mai 2013

Internationaler Tag der Regenbogenfamilien 5. Mai 2013

In Düsseldorf machten im Rahmen des International Family Equality Days rund 40 Regenbogenfamilien deutlich, dass sie Familie leben und als solche rechtlich und gesellschaftlich anerkannt werden müssen.

In unmittelbarer Nähe des NRW-Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) fanden Politisches und Privates zusammen. Es blieb ebenso Zeit für ein gemeinsames Picknick bei sommerlichem Wetter mit Aussicht auf den Rhein wie für politische Forderungen. Passanten konnten sich über die rechtlichen Schwierigkeiten von Regenbogenfamilien und alternative Familienkonzepte informieren. Aus dem MGEPA hing wie versprochen eine große Regenbogenfahne.

Neben dem gut bestückten Buffet erfreuten sich die Kinder an einem Malwettbewerb, Wäscheaufhängen um die Wette, einer T-Shirt-Malaktion und die größeren unter ihnen an der nah gelegenen Halfpipe. Das politische Picknick wurde möglich gemacht durch die LAG Regenbogenfamilien NRW, die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. und vielfältig e.V.

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Mai 2013

Equal Pay Day 2013

Die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. beteiligte sich an der Protestaktion zum Equal Pay Day, der von einem breitem Bündnis von Frauenverbänden in Düsseldorf organisiert wurde.

Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 22% weniger als ihre Kollegen. Um das Einkommen zu erzielen, das Männer bereits am 31.12. des Vorjahres hatten, müssen Frauen bis zum sogenannten Equal Pay Day des Folgejahres arbeiten. Der Equal Pay Day in Deutschland fand am Donnerstag, den 21. März 2013 statt.
Dieser Protestag  ist international und wird in anderen Ländern an unterschiedlichen Tagen beganngen.

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April 2013

Neu im Programm: Improvisationstheater-Workshop

Im Juni findet in der Frauenberatungsstelle ein Improvisationstheater-Workshop statt.
Weitere Infos dazu gibt es unter dem Menüpunkt Programm.

 

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April 2013

UN stärkt Rechte von Frauen weltweit

Am 16. März 2013 einigten sich nach zwei Wochen Verhandlung über 2.000 VertreterInnen von fast 200 Regierungen in der UNO darauf, die Rechte von Frauen weltweit zu stärken. Gegen den erheblichen Widerstand von muslimischen Staaten, von Russland und vom Vatikan wurden strengere globale Standards in der Frage der Gewalt gegen Frauen und Mädchen verabschiedet.

Die Rechte von Frauen und Mädchen sollen künftig genauso geschützt werden wie die von Männern und Jungen. Es gilt die sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen sowie das Recht auf gynäkologische Versorgung und das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch.

Morde an Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts werden künftig als „Femizid“ bezeichnet. Gewalt an Frauen darf nicht mehr durch Sitten, Traditionen oder religiöse Auffassungen gerechtfertigt werden.

 

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März 2013

Doris Burkhardt

Sie ist am 17. Februar 2013 im Alter von 74 Jahren verstorben.

Wir verdanken ihr vieles:
Impulse, Vorschläge, Ideen und ihr von Herzen kommendes Engagement...

Doris hat sich schon bei der ersten Frauenzeitung in der Stadt, mit Spendensammlungen für Straßenkinder, im Kampf um öffentliche Gelder für die Mädchen-Obdachlosen-Arbeit, in der Lokalen Agenda sowie in der Frauenfriedensbewegung eingesetzt. Auf ihre Initiative hin trägt seit 1984 der Platz hinter dem Bahnhof den Namen Bertha von Suttners. Im Frauenforum war sie von Anfang an über viele Jahrzehnte aktiv. Für ihren Einsatz wurde sie am 8. März 2001 öffentlich geehrt. Sie war eine der ersten Aktivistinnen der sog. Neuen Frauenbewegung. Jahrelang hat sie daran gearbeitet, Dokumente und Bilder für eine umfassende Archivierung zu sammeln. Zur Ausstellung „Die Stadt ist weiblich“ im Stadtmuseum hat sie Wichtiges beigetragen, zum 30jährigen Jubiläum der kom!ma eine entsprechende Ausstellung gestaltet.

Geschwärmt hat Doris für die Berge, für klassische Konzerte oder Kaffee und Kuchen bei Heinemann. Gerne hat sie fotografiert und nicht nur einmal haben wir so ihre „Sommerstube“ in voller Blumenpracht bewundern dürfen.

Seit 2000 war sie Vereinfrau und hat sich begeistert und kritisch in die Mitgestaltung unserer Arbeit eingebracht. Die parteiliche Unterstützung für Migrantinnen und Lesben lagen ihr ebenso am Herzen wie die kontinuierliche professionelle Gewaltschutzarbeit.

Wir verlieren eine treue Vereinsfrau, eine mutige Feministin und eine großzügige Unterstützerin.

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Januar 2013

ONE BILLION RISING – Am 14. Februar 2013 lassen wir die Erde beben!

Beteiligt Euch an der weltweiten Kampagne ONE BILLION RISING mit dem Ziel, die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden.

14. Februar 2013, 15 Uhr, Düsseldorf, Johannes-Rau-Platz
V-Day, größter Aktionstag aller Zeiten!

Düsseldorfer Frauen und Männer werden sich mit Aktivistinnen in aller Welt zu ONE BILLION RISING vereinigen, dem größten Aktionstag in der Geschichte des V-Day, einer weltweiten Bewegung von Aktivistinnen mit dem Ziel, die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden.

Aufruf zu One Billion Rising
Der komplette Aufruf mit weiteren Infos (pdf)

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November 2012

Vier Minuten gegen Frauenhandel

Am 18. Oktober 2012 fand zum sechsten Mal der europaweite Tag gegen Menschenhandel statt.

Am 18. Oktober fand am Haupteingang des Düsseldorfer Hauptbahnhofes eine Demonstration der Fachstelle für Opfer von Frauenhandel der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V statt. Sie demonstrierten gegen den Frauenhandel und Zwangsprostitutionen. Zur Veranschaulichung sah man viele Transparente, die mit Frauenrechten beschriftet waren. Ca. 40 Leute beteiligten sich an dieser 4 Minuten Aktion. 

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November 2012

Tunesien: Opfer einer Vergewaltigung angeklagt

LeserInnenbrief

Mitte September wurde eine junge Frau in Tunesien vor Gericht angeklagt: Sie sei mit ihrem Freund in einer „unmoralischen“, einer „illegalen“ Position vorgefunden worden. Zwei Polizisten nahmen sie fest und: vergewaltigten sie. Nun steht das Gewaltopfer unter Anklage eines „Sittlichkeitsverbrechens“.

Tunesien gilt derzeit noch als das liberalste Land der arabischen Welt, u. a. weil die Polygamie verboten ist. Frauenbewegungen und Menschenrechtsorganisationen problematisieren aber vielfach - auch auf der Straße – das Rollback nach dem „Arabischen Frühling“ gegenüber Frauen, die ihre Rechte selbstbewusst einfordern.

Bereits seit Monaten gibt es heftigen Streit um die künftige Verfassung. Im August demonstrierten Tausende Menschen in Tunis gegen die schleichende Islamisierung. Sie protestierten vor allem dagegen, dass die regierende Ennahda-Partei den Artikel 28 „Beide Geschlechter sind gleichberechtigt“ austauschen will gegen die Formulierung der Reaktion, die da lautet: „Frauen und Männer ergänzen einander“.

Der Staatspräsident Tunesiens soll sich inzwischen bei der jungen Frau entschuldigt haben. Auf jeden Fall aber brauchen die Frauen der arabischen Länder internationale Solidarität und Unterstützung in ihrem Kampf um Frauen- und Menschenrechte, Gleichberechtigung und Emanzipation.

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November 2012

Benefizlesung Doris Gercke

Doris Gercke liest aus ihrem Gedichtband „Eisnester“ sowie aus ihrem neuen Kriminalroman „Zwischen Tag und Nacht“, in dem sie von Dominas und Obdachlosen, von Polizisten, Verfassungsschützern und Journalisten, von Mord und Liebe und von Bella Block erzählt. Die Preisträgerin (Ehren-Glauser), die auch unter dem Namen Marie-Jo Morell veröffentlicht, hat über 25 Bücher geschrieben – darunter viele mit Bella Block.
Über die Kommissarin, vielfach dargestellt von Hannelore Hoger, sagt Doris Gercke: Ihr Blick ist „ein weiblicher Blick auf gesellschaftliche Verhältnisse“, und sie „steht von Anfang an auf der Seite der Frauen“.

Sonntag, 25. November 2012, 11 Uhr
Eintritt: 25/15 Euro, kleines Frühstück inclusive

Mit freundlicher Unterstützung des zakk
Alle Einnahmen sind bestimmt zur Absicherung der Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt.

Zur Veranstaltung sind Frauen und Männer eingeladen!

Weitere Infos lesen Sie in diesem Flyer (pdf)

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November 2012

Einladung zur Fachtagung "Zwischen Offenheit und Grenzsetzung"

Fachtagung für pädagogische Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, Kinder- und Jugendpsychotherapeutinnen und -therapeuten, Fachkräfte der Polizei und Justiz

Donnerstag, 29.11.2012
von 9 – 14 Uhr

Veranstaltungsort
Haus der Jugend
Lacombletstr. 10
40239 Düsseldorf
Telefon: 0211 - 89 220 31
www.jugendring-duesseldorf.de

Veranstalter / Kooperation
Jugendring Düsseldorf
Fachstelle für Gewaltprävention der Landeshauptstadt Düsseldorf
frauenberatungsstelle düsseldorf e.V.
ProMädchen – Mädchenhaus Düsseldorf e.V.
Kriminalkommissariat Kriminalprävention /Opferschutz, Polizei Düsseldorf

Weitere Infos lesen Sie in diesem Einladungsflyer (pdf)

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Oktober 2012

Stellungnahme zum Essener Urteil: Freispruch in einem Prozess wg. Vergewaltigung

Pressemitteilung: Nein heißt Nein? Leider nein.

Der Arbeitskreis gegen sexualisierte Gewalt der Frauenberatungsstellen Düsseldorf kritisiert das Urteil des Landgerichts Essen. Das aktuelle Urteil des Landgerichtes Essen in einem Verfahren wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung sorgt bundesweit für Empörung: Der Beschuldigte war freigesprochen worden, weil sich das mutmaßliche Opfer – ein damals 15jähriges Mädchen – nicht ausreichend gewehrt habe. Der Arbeitskreis gegen sexualisierte Gewalt problematisiert in diesem Zusammenhang die Rechtsprechung bei sexualisierter Gewalt in Deutschland.

„Das Urteil ist ein Skandal“, so Etta Hallenga, Mitarbeiterin im Notruf für vergewaltigte Frauen der Frauenberatungsstelle Düsseldorf. „Aber das Schlimmste: Uns Expertinnen aus der Beratung, die tagtäglich mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Sexualstrafverfahren zu tun haben, wundert es nicht!“ Schlimm deshalb, weil der Freispruch, nach allem was aus der Presse über den Fall zu entnehmen ist, der deutschen Gesetzeslage und Rechtsprechung entspricht. Genau hier liegt das Problem: anders als in anderen Ländern, setzt das deutsche Strafrecht bei einer Vergewaltigung eine Nötigung des Opfers voraus. Die sexuelle Handlung muss also entweder mit Gewalt, mit Drohung mit einem empfindlichen Übel oder aufgrund einer schutzlosen Lage erzwungen worden sein. Konkret heißt das, dass es nicht ausreicht, wenn eine Frau ausdrücklich und mehrfach Nein sagt oder vielleicht auch schreit. Die Betroffenen müssen sich körperlich wehren bzw. nur dann nicht körperlich wehren, wenn konkrete Drohungen ausgesprochen wurden oder sie dem Täter schutzlos ausgeliefert sind.

Durch die rechtliche Definition der „schutzlosen Lage“ werden zahlreiche sexuelle Übergriffe strafrechtlich nicht verfolgt. Denn es bleibt unberücksichtigt, dass häufig die gesamte Situation für Betroffene bedrohlich wirkt und sie sich ohnmächtig und hilflos fühlen. Betroffene befürchten lebensbedrohliche Verletzungen und haben Angst, oft ohne dass der Täter konkrete Drohungen aussprechen muss.

„Vergewaltigungen sind sehr häufig Beziehungstaten, d.h. da der Täter aus dem nahen Umfeld kommt, können private Räume gefährlich werden. Auch im aktuellen Fall in Essen kannten sich Täter und Opfer. Leider zählt es für die rechtliche Beurteilung nicht, wenn eine Frau weiß, was passieren kann und wie gefährlich Gegenwehr ist, und sie sich deshalb nicht körperlich wehrt“, schließt Hallenga. Dies sind nach Ansicht von Expertinnen Gründe, warum die Strafverfolgung von sexuellen Angriffen in Deutschland unbefriedigend ist: Nur 13% der strafrechtlichen Verfahren nach einer Anzeige wegen Vergewaltigung enden mit einer Verurteilung des Beschuldigten. Die größte Hürde liegt aber noch weiter davor: Nur 5% der Frauen, die vergewaltigt werden, zeigen diese Tat überhaupt an.

Damit Vergewaltigung nicht länger als weitgehend unbestrafte Straftat angesehen werden kann, fordern wir eine breite juristische und fachliche Debatte und zugleich eine Veränderung der Rechtssprechung hinsichtlich des Kriteriums der „schutzlosen Lage“. Unterstützt wird diese Forderung von Internationalen Dokumenten und Instrumenten zum Schutz von Frauenrechten wie z.B. dem UN-Ausschuss zu CEDAW, der Konvention zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau. Dieser hat im Jahr 2010 folgende Entscheidung gefällt: Körperlicher Widerstand darf bei Vergewaltigungen nicht notwendig sein und sagt nichts darüber aus, ob eine Vergewaltigung stattgefunden hat oder nicht. Vielmehr reagieren Betroffene sehr unterschiedlich auf solche extremen Situationen. Etta Hallenga von der Frauenberatungsstelle Düsseldorf: „Wir sind der Auffassung, dass die deutsche Rechtslage in diesem Punkt den international gesetzten Standards widerspricht und geändert werden muss. Der Arbeitskreis will erreichen, dass die Verfahren bei „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ das einhalten, was ihr Name verspricht: den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung. Dies ist momentan nicht gegeben.“

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Dezember 2011

„Wir haben die Nase voll! Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen!“

Am 10.12.2011 fand vor der Mozartapotheke auf der Duisburger Straße die Taschentücher-Aktion statt.

Taschentücher-Aktion am internationalen Tag der Menschenrechte

Initiiert wurde die Aktion durch die Fachgruppe Häusliche Gewalt des Kriminalpräventiven Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf und den Arbeitskreis Sexualisierte Gewalt.

Frauenrechte sind Menschenrechte! Diesem Grundsatz bzw. dieser Forderung entsprechend wurde der jährliche internationale Tag der Menschenrechte für die gemeinsame Taschentücher-Aktion der beiden Netzwerke ausgewählt. Mit dem Motto „Wir haben die Nase voll! Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen!“ und den Kontaktdaten der Unterstützungsangebote wurde sowohl ein deutliches Zeichen gesetzt als auch konkrete Hilfe angeboten.

Die ortsansässigen Apotheken der Apothekenkammer Nordrhein unterstützten die Aktion und sorgten für eine breite Wirkung.

Die Aktion wurde gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW und fand in Kooperation mit der Apothekenkammer Düsseldorf statt.

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Dezember 2011

Loverboys, was ist das eigentlich?

Neuer Name für ein altes Thema. Es geht um Frauenhandel. Loverboys sind junge Männer, die Mädchen dazu bringen, sich in sie zu verlieben, sie von sich abhängig machen, um sie dann in die Zwangsprostitution zu treiben. Die Mädchen – teilweise erst im Alter von 11 oder 12 Jahren – tappen in die Falle, weil sie sich gerade in einer wie auch immer gearteten schwierigen Lebensphase befinden, in der sie sich nicht wohl fühlen. Sie glauben in ihrem Loverboy jemanden gefunden zu haben, der sie versteht und ihnen die fehlende Zuneigung gibt. Und damit beginnt der perfide Teufelskreis. 

Sehen Sie hierzu einen Videobeitrag auf frauTV oder lesen Sie den Artikel.

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November 2011

Sonderzuständigkeiten in der Strafverfolgung

die frauenberatungsstelle düsseldorf hat beharrlich dafür gekämpft:
Sonderzuständigkeiten in der Strafverfolgung bei sexualisierter Gewalt.

Lesen Sie hierzu den aktuellen Artikel in der EMMA.

 

Juni 2011

CSD Budapest 2011

In diesem Jahr haben wir mit der Kölner Gruppe "Queergestellt", am Samstag 18. Juni 2011, die erfolgreiche CSD-Parade in Budapest unterstützt. Im Vorfeld hatten die Veranstalter um internationale Solidarität gebeten. Diesem Aufruf waren Lesben & Schwule aus vielen Ländern gefolgt. Die rechte / nationalistische Regierung treibt mit ihrer systematischen Homophobie, ihrem Antisemitismus und Antiziganismus eine politisch bedrohliche Entwicklung in Ungarn voran.

Der CSD 2011 in Budapest

 

Juni 2011

CSD Düsseldorf 2011

Erfolgreiche Vertretung der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V., Arbeitsbereich "Lesben beraten Lesben" auf dem CSD in Düsseldorf vom 03. – 05. Juni 2011 in Düsseldorf. An dem gemeinsamen Stand mit der LAG - Lesben und dem Frauen/Lesbensportverein "Weiberkram" präsentierten wir uns u.a. mit einer Kinder-Malaktion, einem Tipp-Kick-Turnier und einer Paninitauschbörse.

Der CSD 2011 in Düsseldorf

 

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November 2010

Aufgetischt: Zwischen Kindeswohl und Gewaltschutz

In Kooperation mit dem Frauenreferat des evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf gab es am 4.11.2010 wieder eine Veranstaltung in der Reihe "Aufgetischt". 

Podiumsdiskussion zum Thema: Zwischen Kindeswohl und Gewaltschutz

Impulsvorträge wurden gehalten von:

Nicht zuletzt durch die Moderation von Ulf Steidel, TelefonSeelsorge Düsseldorf, wurde die teilweise sehr emotionale Diskussion in einer gespannten, gelegentlich kontroversen, aber immer respektvollen Atmosphäre geführt."

 

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August 2010

Online-Umfrage zur LesMigraS-Kampagne

Die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. unterstützt die LesMigraS-Kampagne zu Gewalt und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans*Menschen in Deutschland. Beteiligen auch Sie sich an der Online-Umfrage.
Hier geht es zu weiteren Infos und zur Umfrage...

 

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Juni 2010

Deutscher Werberat weist Beschwerde zurück

Die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. hat im Mai beim Deutschen Werberat Beschwerde eingelegt. Der Deo-Hersteller Axe wirbt mit einem Plakat, das nicht nur von unserer Einrichtung als sexistisch eingestuft wird. Es zeigt eine Frau ab der Taille von hinten mit gespreizten Beinen. Zwischen ihren Beinen ist ein Deo platziert, und die Werbe-„Botschaft“ lautet: „Reizt Frauen, nicht die Haut!“
off-the-record.de

Aus der Antwort des Werberates vom 1.6.2010: „Die Werbemaßnahme enthält zwar erotische Elemente, denen aber keine Frauen herabwürdigende oder diskriminierende Aussage zu entnehmen ist. Im Gegenteil: Das Model nimmt eine eher dominante Position auf dem Plakat ein. Der Slogan ... mag isoliert betrachtet als anzüglich aufgefasst werden. Aber die eher spielerisch-provokante Art, mit der das Thema Verführung bzw. Verhältnis Frau-Mann in die Werbemaßnahme eingebettet ist, lässt durchaus den augenzwinkernden Tenor der Darstellung erkennen. Aus diesem Grund sieht der Werberat keine Veranlassung zu einer Beanstandung.“

Die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. wird auf jeden Fall in Sachen sexistische Werbung nicht locker lassen. Wenn Sie ebenfalls eine Beschwerde wegen sexistischer Werbung einlegen möchten, hier geht es weiter: www.werberat.de

 

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Juni 2010

BANK in PINK in der Ackerstraße

Seit 17. Juni steht vor dem Haus der Frauenberatungsstelle in der Ackerstraße eine BANK in PINK. Übergeben wurde sie der Einrichtung von Anita Starosta, Aletta Beck und Andy Dähler von den "Freiräumen für Bewegung".
Nachdem die Corporate Identity der Einrichtung ebenfalls in pink gehalten ist, fügt sich die Bank wunderbar in das Gesamtbild ein.
Etta Hallenga, Frauenberatungsstelle: "Die BANK in PINK wird nicht nur ein Ort des Ausruhens für die Klientinnen der Frauenberatungsstelle sein, sondern auch ein gelungenes Beispiel des Zusammenwirkens von Kunst und Sozialem darstellen."


Aletta Beck und Anita Starosta von den "Freiräumen für Bewegung". (www.freiraum-bewegung.de)

Gentrifizierung beschreibt den sozialen Umstrukturierungsprozess eines Stadtteils. Der Zuzug neuer BewohnerInnen sowie eine gezielte Aufwertung des Wohnumfeldes durch Restaurierung und Umbau führen zu Veränderungen in der bisherigen, eher einkommensschwächeren Bevölkerungsstruktur durch höhere Mietpreise.

 

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März 2010

Internationaler Frauentag, 8. März 2010

Auch nach fast 100 Jahren ist Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern nicht erreicht, hat sich Gender Mainstreaming noch nicht durchgesetzt! Täglich setzt sich die Frauenberatungsstelle dafür ein, dass Frauen ihre Rechte erhalten. Am 8. März sind wir dazu kurz wie ein Blitzauflauf, prägnant, lustig und natürlich pink nach draußen gegangen.

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März 2009

Stellungnahme der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. zu den Vorgängen in Randerath b. Heinsberg im März 2009

Nachdem die Vorgänge in Randerath b. Heinsberg soweit eskaliert waren, dass dort unter dem Motto „Schützt Eure Kinder, Todesstrafe für Kinderschänder“ demonstriert und in zahlreichen LeserInnenbriefe Zustimmung geäußert wurde, halten wir es für angebracht, wie folgt Stellung zu beziehen:

Bei allem Verständnis für die Ängste und Befürchtungen von Eltern und anderen Verantwortung tragenden Personen sind wir davon überzeugt, dass wirkliche Sicherheit und wirklicher Schutz vor solchen Gewalttaten nur dann hergestellt wird, wenn ausreichend Aufklärung betrieben und der öffentliche Diskurs über Sexualstraftaten und Gewalt in den Familien kontinuierlich hergestellt wird – verbunden mit dem Ziel der Selbststärkung der Kinder und Jugendlichen.

Nachdem bekannt geworden war, dass ein Sexualstraftäter nach Verbüßung seiner 20jährigen Haftstrafe von seinem Bruder in Randerath b. Heinsberg aufgenommen werden würde, protestieren fast ununterbrochen aufgebrachte Bürger vor dem Haus des Bruders. Der Heinsberger Landrat Stefan Pusch von der CDU hatte öffentlich vor der Aufnahme des Sexualstraftäters gewarnt (vgl. ZEIT ONLINE vom 12.03.09) und zur Eskalation der Situation beigetragen. Aufgerufen fühlte sich neben zahlreichen sog. „Protest-Touristen“ auch die NPD, die am 21. März 2009 unter dem o.a. Motto demonstrierte. Am 26.3.09 schließlich forderte der Kreistag Heinsberg einstimmig eine Verschärfung der Strafgesetze dahingehend, dass in einem Fall wie in Randerath ein Sexualstraftäter auch weiterhin in Sicherheitsverwahrung gehalten werden soll.

Wir sind der Auffassung, dass mit solchen Mitteln nur eine scheinbare Sicherheit hergestellt werden kann. In einem Fall wie in Randerath ist der Täter bekannt. Wie steht es dagegen mit den unbekannten Tätern? Wie steht es mit den vielen Gewalttaten in den Familien, die nicht aufgeklärt werden? Wie die einschlägigen Untersuchungen seit Jahren aufweisen, werden die meisten Straftaten mit Sexualisierter Gewalt im sozialen Nahbereich, in den Familien verübt. Hier wird noch zu häufig zugesehen, im Stillen beobachtet. Und hier fehlt es in extremem Maße an Zivilcourage im Alltag mit dem Ziel, die potentiellen und die tatsächlichen Opfer wirklich zu schützen.

 

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Mai 2008

"Die Hälfte der Welt ..." – Film ab!

Einblicke der besonderen Art finden Sie unter Wir über uns – Film ab!
Frauenberatungsstelle - Der Film!
Ein Film über die Geschichte, die Arbeit und das Selbstverständnis der frauenberatungsstelle düsseldorf e. V.

 

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Frauen-Krisentelefon

Unter 0211/68 68 54 täglich von 10 bis 22 Uhr professionelle Hilfe bei Gewalt gegen Frauen

Hintergrund:

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Oft variieren die Formen der Gewalt je nach Alter, kultureller Herkunft, körperlicher bzw. psychischer Beeinträchtigung und/oder geschlechtlicher Orientierung. Frauen erleben Gewalt auf unterschiedliche Weise und gehen unterschiedlich mit ihr um. Gemeinsam ist ihnen das Bedürfnis nach adäquater und wertschätzender Unterstützung.
Um eine optimale Opferversorgung zu gewährleisten, entwickelt die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. seit über zwanzig Jahren ihre Angebote aus den Bedarfen der ratsuchenden Frauen und setzt sich für eine nachhaltige Verbesserung ihrer Situation ein. Um den, sich aus dem neuen Gewaltschutzgesetz sowie den begleitenden Änderungen im Polizeigesetz NRW ergebenden Erfordernissen gerecht zu werden, hat die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. das Konzept für ein Frauen-Krisentelefon entwickelt.

Ziel:

Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, brauchen zeitnahe und gezielte Unterstützung. Dazu ist die Ausweitung der telefonischen Erreichbarkeit notwendig. Das Frauen-Krisentelefon wird hier eine große Bedarfslücke schließen.

Zielgruppen:

1. Frauen in extremen bzw. existentiellen Lebenskrisen, insbesondere diejenigen, die Opfer von Gewalt wurden:

2. Mittelbar Betroffene, die sofortige Hilfe bei der Unterstützung eines Gewaltopfers benötigen:

Angebot:

Unter der Rufnummer 0211/68 68 54 sind qualifizierte Beraterinnen täglich von 10 – 22 Uhr, also auch an Wochenenden und Feiertagen, zu erreichen. Neben der bereits bestehenden Telefonberatung (Montag – Freitag, vier Stunden täglich) können Opfer von Gewalt über eine Handynummer direkte professionelle Unterstützung erhalten. Die Ansage der entsprechenden Nummer erfolgt außerhalb der üblichen Telefonzeiten auf Band. Die Beratungen sind auf Wunsch anonym, einige Beraterinnen sind mehrsprachig.

Im Sinne adäquater Opferhilfe umfasst dieses erweiterte Beratungsangebot inhaltlich im Einzelnen:

Die Beratung erfolgt durch speziell geschulte Mitarbeiterinnen mit entsprechender Berufausbildung und Erfahrung. Sie verfügen über Qualifikationen in der psycho-sozialen Beratung sowie der Krisenintervention. Daneben besitzen sie profunde Kenntnisse bspw. über polizeiliche Maßnahmen, zivil- und strafrechtliche Möglichkeiten oder weiterführende Beratungs- und Unterstützungsangebote. Ebenso ist ihnen die spezifische Situation von Frauen mit Behinderung, von Migrantinnen oder Frauen mit Kindern vertraut.

Begleitet wird das Projekt von regelmäßigen Auswertungen, um ein adäquates Angebot für Düsseldorf bedarfsgerecht zu gestalten. Die Begrenzung der Projektzeit erscheint uns sinnvoll, um unterschiedliche Erkenntnisse zu Rund-um-die-Uhr-Notrufen mit unseren Erfahrungen vor Ort zu vergleichen und eine optimale und praktikable Lösung zu entwickeln.

Finanzierung:

Der Start des Projektes wurde durch eine für diesen Zweck erfolgte großzügige Spende ermöglicht. Zur gesamten Durchführung benötigen wir dringend weitere finanzielle Unterstützung. Neben dem großen Einsatz der Kolleginnen und Vereinsfrauen der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. sind zur Gewährleistung dieses Opferhilfe-Angebots unter anderem Mittel für qualifizierte Honorarkräfte erforderlich.

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