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Frauen-Krisentelefon

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Inhalt

Die aktuellen Themen sind:

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Dezember 2011

„Wir haben die Nase voll! Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen!“

Am 10.12.2011 fand vor der Mozartapotheke auf der Duisburger Straße die Taschentücher-Aktion statt.

Taschentücher-Aktion am internationalen Tag der Menschenrechte

Initiiert wurde die Aktion durch die Fachgruppe Häusliche Gewalt des Kriminalpräventiven Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf und den Arbeitskreis Sexualisierte Gewalt.

Frauenrechte sind Menschenrechte! Diesem Grundsatz bzw. dieser Forderung entsprechend wurde der jährliche internationale Tag der Menschenrechte für die gemeinsame Taschentücher-Aktion der beiden Netzwerke ausgewählt. Mit dem Motto „Wir haben die Nase voll! Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen!“ und den Kontaktdaten der Unterstützungsangebote wurde sowohl ein deutliches Zeichen gesetzt als auch konkrete Hilfe angeboten.

Die ortsansässigen Apotheken der Apothekenkammer Nordrhein unterstützten die Aktion und sorgten für eine breite Wirkung.

Die Aktion wurde gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW und fand in Kooperation mit der Apothekenkammer Düsseldorf statt.

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Dezember 2011

Loverboys, was ist das eigentlich?

Neuer Name für ein altes Thema. Es geht um Frauenhandel. Loverboys sind junge Männer, die Mädchen dazu bringen, sich in sie zu verlieben, sie von sich abhängig machen, um sie dann in die Zwangsprostitution zu treiben. Die Mädchen – teilweise erst im Alter von 11 oder 12 Jahren – tappen in die Falle, weil sie sich gerade in einer wie auch immer gearteten schwierigen Lebensphase befinden, in der sie sich nicht wohl fühlen. Sie glauben in ihrem Loverboy jemanden gefunden zu haben, der sie versteht und ihnen die fehlende Zuneigung gibt. Und damit beginnt der perfide Teufelskreis. 

Sehen Sie hierzu einen Videobeitrag auf frauTV oder lesen Sie den Artikel.

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November 2011

Sonderzuständigkeiten in der Strafverfolgung

die frauenberatungsstelle düsseldorf hat beharrlich dafür gekämpft:
Sonderzuständigkeiten in der Strafverfolgung bei sexualisierter Gewalt.

Lesen Sie hierzu den aktuellen Artikel in der EMMA.

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November 2011

27. November 2011 – Kunst zum Wohle der Frauenberatungsstelle

Frau Dr. Susann Missmahl-Maurer lädt zum 6. Charity-Event KUNST FÜR LEBEN ein

Ein Charity-Event in gehobener Atmosphäre zum Wohle der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V.:
Hotel Villa Falkenberg, Arnheimer Straße 36–40
40489 Düsseldorf-Kaiserswerth
Telefon 0211-40 72 12
www.hotel-villa-falkenberg.de

Einladung zum Charity-Event am 27.11.11 im Hotel Villa Falkenberg

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Oktober 2011

18. Oktober 2011 – Europaweiter Tag gegen Menschenhandel

Am 18. Oktober 2011 fand zum fünften Mal der europaweite Tag gegen Menschenhandel statt.

Dazu haben wir – bei Sturm und Regen –, aber mit zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern (u.a. Polizei, LKA, MGEPA, LAG der Gleichstellungsbeauftragten, Frauenforum und Kommunalpolitik) die Kampagne Blue Blindfold um 11 Uhr offiziell eröffnet. Blue Blindfold ist eine internationale Kampagne zum Thema Menschenhandel, die von der Fachstelle für Opfer von Frauenhandel in der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. an hiesige Verhältnisse angepasst wurde. Das Symbol der Kampagne, die blaue Augenbinde, war auch bei uns auf der Start-up-Veranstaltung ein Blickfang. 

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In der Woche um den 18. Oktober 2011 wird in 62 Rheinbahnen in Düsseldorf und Umgebung auf 248 Bildschirmen die Kampagne Blue Blindfold ausgestrahlt. Die Düsseldorfer Medien (z.B. CenterTV, NRW-TV, Antenne Düsseldorf) sorgten mit ihrer Berichterstattung für weitere Verbreiterung. Unterstützt wird die Kampagne von UKHTC, Respekt und Mut sowie Soroptimist International Düsseldorf.

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Diese Postkarten sind erhältlich in der frauenberatungsstelle düsseldorf.

Neben den Postkarten können wir Ihnen – dank des professionellen Einsatzes von Yona Rudolf Nkishi und Sneshana Doroshkin – eine überarbeitete Version des englischsprachigen Spots hier präsentieren.


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Oktober 2011

Am 8. Oktober 2011 fand die 2. Forensische Nacht statt

Die außergewöhnliche Benefizveranstaltung des Rotary Clubs Düsseldorf-Kaiserpfalz war ein sagenhafter Erfolg

Im ausverkauften Hörsaal erlebten wir einen abwechslungsreichen, spannenden Abend. Nach ergreifendem Ariengesang „verstarb“ die Sängerin vor unseren Augen. Dank der anwesenden Kriminalpolizei und der Rechtsmedizinerinnen konnte nicht nur der Fall fachkompetent aufgeklärt werden. Die Lesung der Krimiautorin und der Abschlussgesang der „wiederauferstandenen“ Opernsängerin rundeten den Abend eindrucksvoll ab.

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Dank des großen Engagements aller Beteiligten, insbesondere des Rotary Clubs und des rechtsmedizinischen Institutes ist das Angebot des Frauen-Krisentelefons wieder für eine gute Zeit gesichert.

Juni 2011

CSD Budapest 2011

In diesem Jahr haben wir mit der Kölner Gruppe "Queergestellt", am Samstag 18. Juni 2011, die erfolgreiche CSD-Parade in Budapest unterstützt. Im Vorfeld hatten die Veranstalter um internationale Solidarität gebeten. Diesem Aufruf waren Lesben & Schwule aus vielen Ländern gefolgt. Die rechte / nationalistische Regierung treibt mit ihrer systematischen Homophobie, ihrem Antisemitismus und Antiziganismus eine politisch bedrohliche Entwicklung in Ungarn voran.

Der CSD 2011 in Budapest

Juni 2011

CSD Düsseldorf 2011

Erfolgreiche Vertretung der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V., Arbeitsbereich "Lesben beraten Lesben" auf dem CSD in Düsseldorf vom 03. – 05. Juni 2011 in Düsseldorf. An dem gemeinsamen Stand mit der LAG - Lesben und dem Frauen/Lesbensportverein "Weiberkram" präsentierten wir uns u.a. mit einer Kinder-Malaktion, einem Tipp-Kick-Turnier und einer Paninitauschbörse.

Der CSD 2011 in Düsseldorf

Februar 2011

100 Jahre internationaler Frauentag

Mit dem FrauenForum Düsseldorf feiern wir um 16.30 Uhr am Bertha-von-Suttner Platz (hinter Hbf) mit einer Kundgebung und um 17 Uhr ab Konrad-Adenauer-Platz (vor Hbf) mit einer karnevalistischen Demonstration mit anschließendem Fest!

Nähere Information lesen Sie in diesem pdf:

Plakat 100 Jahre Frauentag

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November 2010

Aufgetischt: Zwischen Kindeswohl und Gewaltschutz

In Kooperation mit dem Frauenreferat des evangelischen Kirchenkreises Düsseldorf gab es am 4.11.2010 wieder eine Veranstaltung in der Reihe "Aufgetischt". 

Podiumsdiskussion zum Thema: Zwischen Kindeswohl und Gewaltschutz

Impulsvorträge wurden gehalten von:

Nicht zuletzt durch die Moderation von Ulf Steidel, TelefonSeelsorge Düsseldorf, wurde die teilweise sehr emotionale Diskussion in einer gespannten, gelegentlich kontroversen, aber immer respektvollen Atmosphäre geführt."

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September 2010

Rosenstraße 76
Eine interaktive Ausstellung zum Thema häusliche Gewalt

Ausstellungsplakat Rosenstrasse 76

Konzeption
Die Ausstellung „Rosenstraße 76" wurde im Rahmen der Ökumenischen Dekade „Gewalt überwinden" vom Diakonischen Werk der EKD/Evangelischen Kirche Westfalen, mit einem Projekt seiner Aktion „Brot-für-die-Welt" entwickelt und erstmals auf dem Kirchentag 2005 in Hannover präsentiert.

Schwerpunkttage
Dienstag, 28.09.2010 – Häusliche Gewalt in lesbischen/schwulen Beziehungen
Mittwoch, 29.09.2010 – Kinder als Zeugen häuslicher Gewalt
Donnerstag, 30.09.2010 – Migration und häusliche Gewalt
Freitag, 01.10.2010 – Sexualisierte häusliche Gewalt
Sonntag, 03.10.2010 – Häusliche Gewalt in lesbischen/schwulen Beziehungen

Öffnungszeiten
25.09.2010 – 03.10.2010 tägl. von 10.00 – 17.00 Uhr
30.09.2010 von 10.00 – 21.00 Uhr
Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.
Täglich um 15.00 Uhr wird eine Führung angeboten.
Zusätzliche Führungen für Gruppen können unter Telefon: 0211.89-92664 angemeldet werden.

Ausstellungsort
Stadtteilzentrum Bilk (Düsseldorf Arcaden)
2. Etage (Aufzug)
Bachstraße 145, 40217 Düsseldorf
Zu erreichen mit dem ÖPNV, Haltestelle: S-Bahnhof Bilker Bahnhof

Weitere Informationen lesen Sie in diesem Faltblatt

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August 2010

Online-Umfrage zur LesMigraS-Kampagne

Die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. unterstützt die LesMigraS-Kampagne zu Gewalt und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans*Menschen in Deutschland. Beteiligen auch Sie sich an der Online-Umfrage.
Hier geht es zu weiteren Infos und zur Umfrage...

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Juni 2010

Deutscher Werberat weist Beschwerde zurück

Die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. hat im Mai beim Deutschen Werberat Beschwerde eingelegt. Der Deo-Hersteller Axe wirbt mit einem Plakat, das nicht nur von unserer Einrichtung als sexistisch eingestuft wird. Es zeigt eine Frau ab der Taille von hinten mit gespreizten Beinen. Zwischen ihren Beinen ist ein Deo platziert, und die Werbe-„Botschaft“ lautet: „Reizt Frauen, nicht die Haut!“
off-the-record.de

Aus der Antwort des Werberates vom 1.6.2010: „Die Werbemaßnahme enthält zwar erotische Elemente, denen aber keine Frauen herabwürdigende oder diskriminierende Aussage zu entnehmen ist. Im Gegenteil: Das Model nimmt eine eher dominante Position auf dem Plakat ein. Der Slogan ... mag isoliert betrachtet als anzüglich aufgefasst werden. Aber die eher spielerisch-provokante Art, mit der das Thema Verführung bzw. Verhältnis Frau-Mann in die Werbemaßnahme eingebettet ist, lässt durchaus den augenzwinkernden Tenor der Darstellung erkennen. Aus diesem Grund sieht der Werberat keine Veranlassung zu einer Beanstandung.“

Die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. wird auf jeden Fall in Sachen sexistische Werbung nicht locker lassen. Wenn Sie ebenfalls eine Beschwerde wegen sexistischer Werbung einlegen möchten, hier geht es weiter: www.werberat.de

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Juni 2010

BANK in PINK in der Ackerstraße

Seit 17. Juni steht vor dem Haus der Frauenberatungsstelle in der Ackerstraße eine BANK in PINK. Übergeben wurde sie der Einrichtung von Anita Starosta, Aletta Beck und Andy Dähler von den "Freiräumen für Bewegung".
Nachdem die Corporate Identity der Einrichtung ebenfalls in pink gehalten ist, fügt sich die Bank wunderbar in das Gesamtbild ein.
Etta Hallenga, Frauenberatungsstelle: "Die BANK in PINK wird nicht nur ein Ort des Ausruhens für die Klientinnen der Frauenberatungsstelle sein, sondern auch ein gelungenes Beispiel des Zusammenwirkens von Kunst und Sozialem darstellen."



Aletta Beck und Anita Starosta von den "Freiräumen für Bewegung". (www.freiraum-bewegung.de)

Gentrifizierung beschreibt den sozialen Umstrukturierungsprozess eines Stadtteils. Der Zuzug neuer BewohnerInnen sowie eine gezielte Aufwertung des Wohnumfeldes durch Restaurierung und Umbau führen zu Veränderungen in der bisherigen, eher einkommensschwächeren Bevölkerungsstruktur durch höhere Mietpreise.

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März 2010

Internationaler Frauentag, 8. März 2010

Auch nach fast 100 Jahren ist Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern nicht erreicht, hat sich Gender Mainstreaming noch nicht durchgesetzt! Täglich setzt sich die Frauenberatungsstelle dafür ein, dass Frauen ihre Rechte erhalten. Am 8. März sind wir dazu kurz wie ein Blitzauflauf, prägnant, lustig und natürlich pink nach draußen gegangen.

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März 2009

Stellungnahme der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. zu den Vorgängen in Randerath b. Heinsberg im März 2009

Nachdem die Vorgänge in Randerath b. Heinsberg soweit eskaliert waren, dass dort unter dem Motto „Schützt Eure Kinder, Todesstrafe für Kinderschänder“ demonstriert und in zahlreichen LeserInnenbriefe Zustimmung geäußert wurde, halten wir es für angebracht, wie folgt Stellung zu beziehen:

Bei allem Verständnis für die Ängste und Befürchtungen von Eltern und anderen Verantwortung tragenden Personen sind wir davon überzeugt, dass wirkliche Sicherheit und wirklicher Schutz vor solchen Gewalttaten nur dann hergestellt wird, wenn ausreichend Aufklärung betrieben und der öffentliche Diskurs über Sexualstraftaten und Gewalt in den Familien kontinuierlich hergestellt wird – verbunden mit dem Ziel der Selbststärkung der Kinder und Jugendlichen.

Nachdem bekannt geworden war, dass ein Sexualstraftäter nach Verbüßung seiner 20jährigen Haftstrafe von seinem Bruder in Randerath b. Heinsberg aufgenommen werden würde, protestieren fast ununterbrochen aufgebrachte Bürger vor dem Haus des Bruders. Der Heinsberger Landrat Stefan Pusch von der CDU hatte öffentlich vor der Aufnahme des Sexualstraftäters gewarnt (vgl. ZEIT ONLINE vom 12.03.09) und zur Eskalation der Situation beigetragen. Aufgerufen fühlte sich neben zahlreichen sog. „Protest-Touristen“ auch die NPD, die am 21. März 2009 unter dem o.a. Motto demonstrierte. Am 26.3.09 schließlich forderte der Kreistag Heinsberg einstimmig eine Verschärfung der Strafgesetze dahingehend, dass in einem Fall wie in Randerath ein Sexualstraftäter auch weiterhin in Sicherheitsverwahrung gehalten werden soll.

Wir sind der Auffassung, dass mit solchen Mitteln nur eine scheinbare Sicherheit hergestellt werden kann. In einem Fall wie in Randerath ist der Täter bekannt. Wie steht es dagegen mit den unbekannten Tätern? Wie steht es mit den vielen Gewalttaten in den Familien, die nicht aufgeklärt werden? Wie die einschlägigen Untersuchungen seit Jahren aufweisen, werden die meisten Straftaten mit Sexualisierter Gewalt im sozialen Nahbereich, in den Familien verübt. Hier wird noch zu häufig zugesehen, im Stillen beobachtet. Und hier fehlt es in extremem Maße an Zivilcourage im Alltag mit dem Ziel, die potentiellen und die tatsächlichen Opfer wirklich zu schützen.

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Mai 2008

"Die Hälfte der Welt ..." – Film ab!

Einblicke der besonderen Art finden Sie unter Wir über uns – Film ab!
Frauenberatungsstelle - Der Film!
Ein Film über die Geschichte, die Arbeit und das Selbstverständnis der frauenberatungsstelle düsseldorf e. V.

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Frauen-Krisentelefon

Unter 0211/68 68 54 täglich von 10 bis 22 Uhr professionelle Hilfe bei Gewalt gegen Frauen

Hintergrund:

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Oft variieren die Formen der Gewalt je nach Alter, kultureller Herkunft, körperlicher bzw. psychischer Beeinträchtigung und/oder geschlechtlicher Orientierung. Frauen erleben Gewalt auf unterschiedliche Weise und gehen unterschiedlich mit ihr um. Gemeinsam ist ihnen das Bedürfnis nach adäquater und wertschätzender Unterstützung.
Um eine optimale Opferversorgung zu gewährleisten, entwickelt die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. seit über zwanzig Jahren ihre Angebote aus den Bedarfen der ratsuchenden Frauen und setzt sich für eine nachhaltige Verbesserung ihrer Situation ein. Um den, sich aus dem neuen Gewaltschutzgesetz sowie den begleitenden Änderungen im Polizeigesetz NRW ergebenden Erfordernissen gerecht zu werden, hat die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. das Konzept für ein Frauen-Krisentelefon entwickelt.

Ziel:

Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, brauchen zeitnahe und gezielte Unterstützung. Dazu ist die Ausweitung der telefonischen Erreichbarkeit notwendig. Das Frauen-Krisentelefon wird hier eine große Bedarfslücke schließen.

Zielgruppen:

1. Frauen in extremen bzw. existentiellen Lebenskrisen, insbesondere diejenigen, die Opfer von Gewalt wurden:

2. Mittelbar Betroffene, die sofortige Hilfe bei der Unterstützung eines Gewaltopfers benötigen:

Angebot:

Unter der Rufnummer 0211/68 68 54 sind qualifizierte Beraterinnen täglich von 10 – 22 Uhr, also auch an Wochenenden und Feiertagen, zu erreichen. Neben der bereits bestehenden Telefonberatung (Montag – Freitag, vier Stunden täglich) können Opfer von Gewalt über eine Handynummer direkte professionelle Unterstützung erhalten. Die Ansage der entsprechenden Nummer erfolgt außerhalb der üblichen Telefonzeiten auf Band. Die Beratungen sind auf Wunsch anonym, einige Beraterinnen sind mehrsprachig.

Im Sinne adäquater Opferhilfe umfasst dieses erweiterte Beratungsangebot inhaltlich im Einzelnen:

Die Beratung erfolgt durch speziell geschulte Mitarbeiterinnen mit entsprechender Berufausbildung und Erfahrung. Sie verfügen über Qualifikationen in der psycho-sozialen Beratung sowie der Krisenintervention. Daneben besitzen sie profunde Kenntnisse bspw. über polizeiliche Maßnahmen, zivil- und strafrechtliche Möglichkeiten oder weiterführende Beratungs- und Unterstützungsangebote. Ebenso ist ihnen die spezifische Situation von Frauen mit Behinderung, von Migrantinnen oder Frauen mit Kindern vertraut.

Begleitet wird das Projekt von regelmäßigen Auswertungen, um ein adäquates Angebot für Düsseldorf bedarfsgerecht zu gestalten. Die Begrenzung der Projektzeit erscheint uns sinnvoll, um unterschiedliche Erkenntnisse zu Rund-um-die-Uhr-Notrufen mit unseren Erfahrungen vor Ort zu vergleichen und eine optimale und praktikable Lösung zu entwickeln.

Finanzierung:

Der Start des Projektes wurde durch eine für diesen Zweck erfolgte großzügige Spende ermöglicht. Zur gesamten Durchführung benötigen wir dringend weitere finanzielle Unterstützung. Neben dem großen Einsatz der Kolleginnen und Vereinsfrauen der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. sind zur Gewährleistung dieses Opferhilfe-Angebots unter anderem Mittel für qualifizierte Honorarkräfte erforderlich.

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