Seitenübersicht

Hauptmenue

Frauen-Krisentelefon

Frauen-Krisentelefon
0211.68 68 54

täglich von
10 bis 22 Uhr
professionelle Hilfe

Spendenkonto

Spendenkonto

Kto.-Nr. 7629-431
Postbank Essen
BLZ 360 100 43
Online spenden

Servicemenue

Inhalt

Die aktuellen Themen sind:

Februar 2010

Tanzen und Chillen für einen guten Zweck

Die erste diesjährige Lila Nacht, der Party-Termin im Café Piranha, Bilker Allee 110, der ab Januar alle zwei Monate stattfindet, bot am vergangenen Sonnabend nicht nur Tanz und Chillen für Lesben und Freunde, sondern als Extra eine Tombola mit vielen kleineren und größeren Nettigkeiten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Ladies erzielten 200 Euro und stellten sie unmittelbar der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V., Ackerstraße 144, zur Verfügung.

März 2009

Stellungnahme der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. zu den Vorgängen in Randerath b. Heinsberg im März 2009

Nachdem die Vorgänge in Randerath b. Heinsberg soweit eskaliert waren, dass dort unter dem Motto „Schützt Eure Kinder, Todesstrafe für Kinderschänder“ demonstriert und in zahlreichen LeserInnenbriefe Zustimmung geäußert wurde, halten wir es für angebracht, wie folgt Stellung zu beziehen:

Bei allem Verständnis für die Ängste und Befürchtungen von Eltern und anderen Verantwortung tragenden Personen sind wir davon überzeugt, dass wirkliche Sicherheit und wirklicher Schutz vor solchen Gewalttaten nur dann hergestellt wird, wenn ausreichend Aufklärung betrieben und der öffentliche Diskurs über Sexualstraftaten und Gewalt in den Familien kontinuierlich hergestellt wird – verbunden mit dem Ziel der Selbststärkung der Kinder und Jugendlichen.

Nachdem bekannt geworden war, dass ein Sexualstraftäter nach Verbüßung seiner 20jährigen Haftstrafe von seinem Bruder in Randerath b. Heinsberg aufgenommen werden würde, protestieren fast ununterbrochen aufgebrachte Bürger vor dem Haus des Bruders. Der Heinsberger Landrat Stefan Pusch von der CDU hatte öffentlich vor der Aufnahme des Sexualstraftäters gewarnt (vgl. ZEIT ONLINE vom 12.03.09) und zur Eskalation der Situation beigetragen. Aufgerufen fühlte sich neben zahlreichen sog. „Protest-Touristen“ auch die NPD, die am 21. März 2009 unter dem o.a. Motto demonstrierte. Am 26.3.09 schließlich forderte der Kreistag Heinsberg einstimmig eine Verschärfung der Strafgesetze dahingehend, dass in einem Fall wie in Randerath ein Sexualstraftäter auch weiterhin in Sicherheitsverwahrung gehalten werden soll.

Wir sind der Auffassung, dass mit solchen Mitteln nur eine scheinbare Sicherheit hergestellt werden kann. In einem Fall wie in Randerath ist der Täter bekannt. Wie steht es dagegen mit den unbekannten Tätern? Wie steht es mit den vielen Gewalttaten in den Familien, die nicht aufgeklärt werden? Wie die einschlägigen Untersuchungen seit Jahren aufweisen, werden die meisten Straftaten mit Sexualisierter Gewalt im sozialen Nahbereich, in den Familien verübt. Hier wird noch zu häufig zugesehen, im Stillen beobachtet. Und hier fehlt es in extremem Maße an Zivilcourage im Alltag mit dem Ziel, die potentiellen und die tatsächlichen Opfer wirklich zu schützen.

Mai 2008

"Die Hälfte der Welt ..." – Film ab!

Einblicke der besonderen Art finden Sie unter Wir über uns – Film ab!
Frauenberatungsstelle - Der Film!
Ein Film über die Geschichte, die Arbeit und das Selbstverständnis der frauenberatungsstelle düsseldorf e. V.

Übersicht

Frauen-Krisentelefon

Unter 0211/68 68 54 täglich von 10 bis 22 Uhr professionelle Hilfe bei Gewalt gegen Frauen

Hintergrund:

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Oft variieren die Formen der Gewalt je nach Alter, kultureller Herkunft, körperlicher bzw. psychischer Beeinträchtigung und/oder geschlechtlicher Orientierung. Frauen erleben Gewalt auf unterschiedliche Weise und gehen unterschiedlich mit ihr um. Gemeinsam ist ihnen das Bedürfnis nach adäquater und wertschätzender Unterstützung.
Um eine optimale Opferversorgung zu gewährleisten, entwickelt die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. seit über zwanzig Jahren ihre Angebote aus den Bedarfen der ratsuchenden Frauen und setzt sich für eine nachhaltige Verbesserung ihrer Situation ein. Um den, sich aus dem neuen Gewaltschutzgesetz sowie den begleitenden Änderungen im Polizeigesetz NRW ergebenden Erfordernissen gerecht zu werden, hat die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. das Konzept für ein Frauen-Krisentelefon entwickelt.

Ziel:

Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, brauchen zeitnahe und gezielte Unterstützung. Dazu ist die Ausweitung der telefonischen Erreichbarkeit notwendig. Das Frauen-Krisentelefon wird hier eine große Bedarfslücke schließen.

Zielgruppen:

1. Frauen in extremen bzw. existentiellen Lebenskrisen, insbesondere diejenigen, die Opfer von Gewalt wurden:

2. Mittelbar Betroffene, die sofortige Hilfe bei der Unterstützung eines Gewaltopfers benötigen:

Angebot:

Unter der Rufnummer 0211/68 68 54 sind qualifizierte Beraterinnen täglich von 10 – 22 Uhr, also auch an Wochenenden und Feiertagen, zu erreichen. Neben der bereits bestehenden Telefonberatung (Montag – Freitag, vier Stunden täglich) können Opfer von Gewalt über eine Handynummer direkte professionelle Unterstützung erhalten. Die Ansage der entsprechenden Nummer erfolgt außerhalb der üblichen Telefonzeiten auf Band. Die Beratungen sind auf Wunsch anonym, einige Beraterinnen sind mehrsprachig.

Im Sinne adäquater Opferhilfe umfasst dieses erweiterte Beratungsangebot inhaltlich im Einzelnen:

Die Beratung erfolgt durch speziell geschulte Mitarbeiterinnen mit entsprechender Berufausbildung und Erfahrung. Sie verfügen über Qualifikationen in der psycho-sozialen Beratung sowie der Krisenintervention. Daneben besitzen sie profunde Kenntnisse bspw. über polizeiliche Maßnahmen, zivil- und strafrechtliche Möglichkeiten oder weiterführende Beratungs- und Unterstützungsangebote. Ebenso ist ihnen die spezifische Situation von Frauen mit Behinderung, von Migrantinnen oder Frauen mit Kindern vertraut.

Begleitet wird das Projekt von regelmäßigen Auswertungen, um ein adäquates Angebot für Düsseldorf bedarfsgerecht zu gestalten. Die Begrenzung der Projektzeit erscheint uns sinnvoll, um unterschiedliche Erkenntnisse zu Rund-um-die-Uhr-Notrufen mit unseren Erfahrungen vor Ort zu vergleichen und eine optimale und praktikable Lösung zu entwickeln.

Finanzierung:

Der Start des Projektes wurde durch eine für diesen Zweck erfolgte großzügige Spende ermöglicht. Zur gesamten Durchführung benötigen wir dringend weitere finanzielle Unterstützung. Neben dem großen Einsatz der Kolleginnen und Vereinsfrauen der frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. sind zur Gewährleistung dieses Opferhilfe-Angebots unter anderem Mittel für qualifizierte Honorarkräfte erforderlich.

Seitenanfang