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Entstanden aus der autonomen Frauenbewegung arbeitet die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. seit nunmehr 25 Jahren als spezialisierte Einrichtung zur Thematik „Gewalt gegen Frauen“. 1982 als konfessionell und parteipolitisch unabhängiger Verein gegründet, hat sich die Frauenberatungsstelle von einem Studentinnenprojekt der Fachhochschule Düsseldorf zu einem anerkannten professionellen Beratungs- und Krisenzentrum sowie Treffpunkt exklusiv für Frauen entwickelt. Die Einrichtung ist in ihrer Art einzigartig in Düsseldorf und Umgebung.

Ziel der Arbeit war und ist es, die spezifischen Lebensbedingungen von Frauen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene zu verbessern. Die Schwerpunkte haben sich im Laufe der Jahre aus den Problemlagen der ratsuchenden Frauen ergeben. Die Ansprache besonderer Zielgruppen hat sich bewährt: Spezielle Problembereiche erfordern eigenständige Arbeitsansätze, um ihnen gerecht zu werden. Die sechs so entstandenen spezialisierten Arbeitsbereiche sichern zusammen mit der allgemeinen Frauenberatung eine gezielte und umfassende Unterstützung von Frauen in verschiedenen Lebenssituationen. Von der unter einem Dach vereinten Fachlichkeit profitieren nicht nur die ratsuchenden Frauen und die Mitarbeiterinnen, sondern auch andere Fachstellen, mit denen die Frauenberatungsstelle zusammen arbeitet.

Die Arbeit basiert seit jeher auf den Standards feministischer Beratung und Therapie und beruht auf folgenden Grundsätzen:

Das Grundprinzip frauenspezifischer Arbeit heißt: Frauen beraten Frauen. In der konsequenten Weiterführung bedeutet dies in der Frauenberatungsstelle: Lesben beraten Lesben, Migrantinnen beraten Migrantinnen, Frauen mit Behinderung beraten Frauen mit Behinderung.

In den barrierefreien Räumen der Frauenberatungsstelle nehmen Frauen mit und ohne Behinderung unabhängig von ihrem Alter, ihrer Nationalitäts-, Kultur-, Schichts- und Religionszugehörigkeit oder geschlechtlichen Orientierung eine Vielzahl von Unterstützungs- und Bildungsangeboten wahr. Neben den individuellen Beratungen gibt es bereits seit vielen Jahren thematische oder zielgruppenorientierte Veranstaltungen, Gruppen und Workshops. Die exklusive Raumnutzung für Frauen hat sich vor allem bei denen, die Gewalt erlebt haben, immer wieder als eine wichtige vertrauensbildende Voraussetzung bei der Inanspruchnahme der Angebote bestätigt. Dies gilt besonders für den Bereich der Traumaverarbeitung und -therapie.

Gewalt gegen Frauen ist nicht nur ein individuelles Problem, sondern vor allem ein gesellschaftliches. Daher bildet neben der Beratung und Unterstützung von betroffenen Frauen in der Öffentlichkeitsarbeit der Bereich Aufklärung und Prävention einen umfangreichen Schwerpunkt.

„ ...Ihr seid vielleicht so etwas wie das
’feministische’ Gewissen – unbequem,
unbescheiden und: Eure Aufgabe ist es
nicht, Ruhe zu geben!...“

Im Sinne dieses Zitats der ehemaligen Frauenbeauftragten der Stadt Düsseldorf mischt sich die Frauenberatungsstelle seit jeher ein. Sie ist in kommunalen und (über)regionalen Fachausschüssen vertreten und wirkt zusammen mit anderen Institutionen, mit Politik und Behörden auf notwendige Veränderungen hin.

Die Bündelung unterschiedlicher Qualifikationen, eine übergreifende Zusammenarbeit der einzelnen Arbeitsbereiche und der damit verbundene intensive Austausch ermöglichen eine effektive und zukunftsorientierte Arbeitsweise. Durch die stete Weiterentwicklung von frauenspezifischen Beratungs- und Bildungsangeboten sowie durch Vernetzung und frauenpolitische Präventions- und Aufklärungsarbeit wird sich die frauenberatungsstelle düsseldorf e.V. auch in Zukunft für eine nachhaltige Verbesserung weiblicher Lebensrealität einsetzen.

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